WAS IST YOGA |
Yoga entstammt den Vedischen Schriften, einer der ältesten Aufzeichnungen
der Menschheit – erstmals erwähnt von der „Indus-Saraswati
Gesellschaft“ die vor rund 5.000 Jahren zwischen
In den Vedischen Schriften werden verschiedene Yoga aufgezeigt, wie „Bhakti
Yoga“ - der Yoga der Hingabe; „Karma Yoga“ - der Yoga
mit der richtigen Einstellung hinter jeder Aktion und „Jnana Yoga“ -
der Yoga der Weisheit, die allesamt in einer der bedeutendsten Yoga-Schrift,
der „Bhagavad Gita“, als Geschichtsform über einen Krieg,
der den täglichen Krieg mit unseren Gedanken wiederspiegelt, verfasst
wurde. Yoga ist somit eine Philosophie und zugleich ein Oberbegriff für
verschiedene Techniken und Wege, die alle zu ein und demselben Ziel führen:
dem Wiederfinden der wahren Natur des Menschen - „Self-Knowledge“.
Dahinter steht die Erkenntnis, dass der Mensch Teil eines Ganzen ist,
von dem er sich aus Ignoranz und Unwissenheit getrennt hat – und
als Folge nun sterblich fühlt. Die wahre Natur des Menschen ist reines Bewusstsein, Glückseligkeit
und Unsterblichkeit. Was vergeht, ist nur der Körper, der Geist
und die Gedanken; das wahre Selbst ist ewiges universelles Bewusstsein.
Es taucht weder auf noch geht es unter, es ist allgegenwärtig. Genauso
wie eine Welle, die auch nur möglich ist durch die Gesamtheit des
Ozeans. Sie entsteht, wächst, bewegt sich vorwärts und vergeht,
zurück in die Gesamtheit des Ozeans. Der Weise Patanjali verfasste die bekannten „Yoga Sutren von Patanjali“, in denen der Weg des Yoga in acht Stufen (bekannt als „Raja Yoga“ oder „Ashtanga Yoga“) eingeteilt wurde:
YAMAS - die Regeln für den Umgang mit Anderen; das Verhalten nach Außen
NIYAMAS - das Verhalten nach Innen; sie vervollständigen
die Unterweisungen der
ASANAS - stabile Körperstellungen PRANAYAMA - die richtigen Atemübungen, Kontrolle des Prana (Lebensenergie)
PRATYAHARA - das Zurückziehen der Sinne zur Beruhigung des Geistes DHARANA - die Konzentration des Geistes, Vorbereitung zur Meditation DHYANA - Meditation, die Aufnahme des Wissens, die Rückkehr zur
eigenen Natur SAMADHI - das Verweilen im eigenem „Selbst“
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